Loslassen, um wiederzufinden
Kennst du das? Du liegst im Savasana, der Endentspannung am Ende der Yogastunde Dein Körper entspannt – aber Dein Kopf hängt wie an einem wichtigen Gedanken: „Nicht vergessen! Ganz wichtig!“. Du bleibst in einer Dauerschleife, die Dich weder entspannen noch klar denken lässt. Dein Nervensystem bleibt im Arbeitsmodus, statt in den Ruhemodus zu gleiten.
Was Du wissen solltest: Dein Gehirn ist besser im „Wiederfinden“ als im „Festklammern“. Wenn Du loslässt, kann Dein Geist aufräumen. Und genau dann, wenn Du zurückkommst, ist der Gedanke wieder da – oft sogar klarer. Savasana ist nicht zum Planen da. Es ist Deine Einladung, für ein paar Minuten alles abzulegen – sogar den Gedanken, den Du für unverzichtbar hältst. Loslassen heißt nicht vergessen. Es heißt, Platz für Klarheit schaffen. Probiere es aus und wage es, von allem frei zu werden, denn danach wird es leichter.
