Wissenswert

Wenn der innere Schweinehund gegen die guten Vorsätze ankämpft…

… dann hast Du Dir womöglich zu hohe Ziele gesetzt. 

Du hast zum Jahreswechsel beschlossen, dass Du abnehmen, Dich mehr bewegen und auch noch mit dem Rauchen aufhören möchtest? Oder Du hast Dir vorgenommen, jeden Tag 5 km Laufen zu gehen und merkst schon jetzt, dass Du das gar nicht kannst, weil das Wetter immer zu schlecht oder nach ein paar Runden der Muskelkater zu schlimm ist?

Ganz schnell fängt man an zu zweifeln und abzuwägen. Irgendwie ist das Vorhaben plötzlich lästig und unbequem und man wirft alle guten Vorsätze schnell wieder über den Haufen. Allzu menschlich, dieses Verhalten. Doch macht es uns irgendwann unglücklich, weil wir unsere eigentlichen Ziele trotz aller Wünsche nicht erreichen und immer wieder resignieren.

Mein Tipp: Fang langsam an, überfordere Dich nicht, sonst wirst Du schnell enttäuscht sein, weil Du Deine Erwartungen an Dich selbst nicht erfüllen, Deine Vorsätze nicht einhalten kannst.  Stück für Stück, in kleinen Schritten solltest Du an Deinen Zielen arbeiten. 

Notiere Dir Deine Vorhaben auf einem Blatt Papier und betrachte sie kritisch. Warum hast Du sie gefasst? Sind das wirklich Deine Ziele? Sind sie realistisch und machbar oder aufgrund schon deswegen zum Scheitern verurteilt, weil Du sie gar nicht umsetzen oder erreichen kannst? “Bis Ende Januar will ich 20 kg abgenommen haben!” wird wahrscheinlich nicht funktionieren.

Konkretisiere Deine Ziele. Statt “Fit werden” -> “Ich gehe zweimal wöchentlich zum Yoga”. Statt “etwas abspecken”-> ich will 5 kg weniger wiegen. Setze Dir einen Termin -> Besser als “im Sommer” ist “23. Juni“. Wenn Du etwas regelmäßig tun möchtest, trage Dir diese Termine in Deinen Kalender gemeinsam mit allen anderen Terminen ein. (z.B. jeden Donnerstag um 18.00 Uhr Yoga).

Regelmäßig Yoga zu üben, unterstützt Dich übrigens darin, mit alten, schlechten Gewohnheiten Schluss zu machen, Verhaltensmuster zu durchbrechen und positive Veränderungen hervor zu rufen. Ganz oft sogar, ohne gute Vorsätze treffen zu müssen, ohne Dogmatismus, Vorschriften oder den viel gefürchteten erhobenen Zeigefinger. Es kommt einfach aus Dir heraus, ganz automatisch, weil Du spürst, was Dir gut tut und was nicht und weil Du respektvoller mit Dir und Deinem Körper umgehst.

Man nennt das in der Yogasprache „Samskara“.