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Schonmal darüber nachgedacht, mit Yoga zu beginnen?

Du möchtest mit Yoga beginnen?

Ja, aber …

dann kommen Gedanken wie „Nein, zu unbeweglich“ oder „Kann ich vergessen, in meinem Alter“.

Das, was die meisten unter Bewegung oder Sport verstehen, kann oft ungewollt zu körperlichen Beschwerden führen, weil die Muskeln nicht genug gedehnt werden. Darüberhinaus handelt man sich eventuell sogar Dysbalancen ein, zum Beispiel wenn man sich gezielt ein Sixpack antrainiert aber dabei vergisst, der Rückenmuskulatur dieselbe Aufmerksamkeit zu schenken.

Soll heißen: wenn beim Sport Muskeln aufgebaut werden, werden diese kürzer und dicker. Wenn man immer nur Kraftsport macht oder für den nächsten Marathon trainiert, dann haben die trainierten Muskeln oder Muskelgruppen zwar viel Kraft aber dadurch, dass sie sich in einer Art Dauerspannung befinden, schränkt man sich in seiner Bewegungsfreiheit ein. Je öfter und je länger man das so macht, desto unbeweglicher wird man.

Beim Yoga werden die Muskeln immer gleichmäßig gekräftigt und gedehnt. Deshalb sind die Muskeln von langjährigen Yogaübenden oft eher schlank und lang. Das gefällt vielleicht nicht jedem aber es ist gesünder als die Muskelberge, die von Bobybuildern zur Schau gestellt werden.  Ganz nebenbei verbessert sich die Haltung, weil die Muskelkraft gleichmäßiger wird.

Achja, da war ja noch das Alter! Ganz klar: Yoga geht in jedem Alter und trägt bei stetiger Übung auch dazu bei, das Älterwerden erträglicher zu machen.

Die Menschen werden heutzutage glücklicherweise viel älter. Aber was nutzt das, wenn das Alter durch körperliche Einschränkungen zur Qual wird? Um gesund alt zu werden, braucht man ausreichende und regelmäßige Bewegung.

Oft hat man eingefahrene, falsche Bewegungsabläufe über Jahre hinweg verinnerlicht. Manchmal sitzt man auch gerne mal etwas länger auf dem Sofa als geplant. Und natürlich kann auch ein ungenutzter Muskel verkürzen und verspannen. Noch schlimmer ist es, wenn die Faszien verkleben. Richtige und ausreichende Bewegung ist also wichtig, um im Alter beschwerdefrei und beweglich zu bleiben.

Yoga hilft nicht nur den Muskeln sondern auch den Faszien, geschmeidig zu bleiben. Und es ist egal, in welchem Alter und ich welchem „Zustand“ man beginnt. Wichtig, ist, dass man es tut!

Prävention heißt die Devise und dafür ist Yoga ein sehr geeignetes Mittel. Und wenn schon Arthrose oder der Bandscheibenvorfall „Hallo“ gerufen hat, dann sollte man das als Warnsignal sehen, sich endlich richtig um seinen Körper zu kümmern.  Im Akutfall oder mit Schmerzen geht das natürlich nicht aber langfristig stabilisiert die Muskulatur das Skelett wieder und unterstützt die Knochen und Gelenke.

Durch die fließenden Auf- und Abbewegungen können auch die Körpersäfte besser fließen. Das ist sehr wichtig, nicht nur, um alle Vital- und Nährstoffe, die der Körper braucht, in alle Zellen zu bringen, sondern auch um die Durchblutung des gesamten Körpers anzuregen. Ganz nebenbei kann regelmäßiges Yoga auch den Blutdruck regulieren und die Energie steigern, so dass man sich rundum wohl und fit fühlt.

Eines Tages wirst du aufwachen und keine Zeit mehr haben für die Dinge, die du immer wolltest. Tu sie jetzt. Paulo Coelho